THC-Herren können beim 2:4 gegen Leverkusen nicht an die guten Leistungen der Rückrunde anknüpfen

Nachdem die THC-Herren dem Nachbarn RTHC Leverkusen im Hallenhockey schon seit Jahren den Rang abgelaufen haben, sollte im dritten Rückrundenspiel der Oberliga-Feldsaison nun endlich mal wieder ein Sieg im Derby gefeiert werden. Die Chancen standen nicht schlecht, denn die Leistungen bei der knappen Niederlage gegen den Tabellenführer aus Aachen und dem Auswärtssieg beim Zweiten SW Bonn letztes Wochenende gaben allen Grund zum Optimismus.

Der gastgebende THC hatte zwar die erste Großchance im Spiel, dann aber erarbeite sich der RTHC eine Überlegenheit, die mit dem 1:0 im Nachschuss nach der ersten kurzen Ecke belohnt wurde. In der 12. Minute egalisierten dann die Rot-Weißen durch Lennart Hollweg nach exzellenter Vorarbeit von Jan Ohligschläger. Insgesamt aber fanden die Spieler von Coach Marc Boden nicht zu ihrem Spiel, auch wenn Tim Engels hin und wieder seine Offensivkollegen mit langen Bällen in Position bringen konnte. Die blau gekleideten Gäste aus der Nachbarstadt wussten sich Respekt zu verschaffen, der erneute Anschlusstreffer nur 3 Zeigerumdrehungen später war Gift für die Bemühungen des THCs.  Mit einer weiteren verwandelten Strafecke in der 30.Minute ging es in die Pause.

Der Gladbacher Trainer forderte in der Kabine einfaches, gradliniges Passspiel und suchte sein Heil in der zweiten Halbzeit nun in der Raumdeckung. In der Tat kamen die Bergisch Gladbacher nach Wiederanpfiff etwas besser zurecht, ohne dem Spiel aber die Wende aufdrücken zu können. Immerhin konnte der Gastgeber nun drei kurze Ecken für sich verbuchen, wovon Matthias Dhein die letzte Standardsituation zum 2:3-Anschlusstreffer verwertete.  Leverkusen verlor aber keinesfalls den Überblick und nutzte das schlechte Abwehrverhalten der Gladbacher Verteidigung in der 66. Minute zum finalen 4:2, womit der Auswärtssieg besiegelt war.

„Wir hatten uns nach den guten ersten beiden Spielen der Rückrunde heute mehr erwartet. Aber es war nicht unser Tag, einige der Jungs konnten nicht annährend ihr Potential ausspielen. Die individuellen Fehler in Kombination mit Pech waren ausschlaggebend und konnten durch die gute Vorstellung anderer Spieler nicht kompensiert werden.“  Auch wenn der Aufwärtstrend vorerst ins Stocken geraten ist, sieht Marc Boden keinen Grund zu großer Sorge. „Solche Rückschläge kommen in der Spielzeit vor, oft unerwartet. Nächstes Wochenende bei BW Köln werden wir uns schon wieder ganz anders präsentieren.“

Kader: Yannick Johanns – Lukas Krone / Daniel Franken / Leonard Mombauer / Jeremias Pütz / Jan Kühne – Tobias Scheibe  / Ben Engels / Lennart Hollweg (1) / Nikolas Külschbach – Matthias Dhein (1) / Jan Ohligschläger / Lasse Hollweg / Benjamin Kemper

(Georg Dhein)

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