THC-Herren immer noch nicht zurück in der Erfolgsspur

Nach den zuletzt guten, aber punktlosen Partien gegen RW Köln 2, RTHC Leverkusen und Marienburger SC 2 wollten sich die Hockeyherren des THC RW Bergisch Gladbach im Sonntagsspiel bei SW Köln 2 endlich einmal wieder mit Zählbarem belohnen. Auf dem neuen Kunstrasen der Domstädter gehörte die Anfangsphase dann auch den Gästen aus dem Bergischen, die die Schwarz-Weißen kaum zur Geltung kommen ließen. Spätestens ab der 10. Minute, als der für Nikolas Külschbach diesmal im Mittelfeld eingesetzte Felix Jarosch nach einem Kopftreffer minutenlang pausieren musste, kippte die Partie zugunsten der Gastgeber. Drei kurze Ecken im Minutentakt setzen den THC vor Ende des ersten Viertels gehörig unter Druck.

Auch in den zweiten 15 Minuten sorgte SWK mit hohen Schlenzbällen immer wieder für Gefahr im Gladbacher Strafraum, in dem aber Kapitän Franken gewohnt souverän agierte. Nach der Halbzeit konnte sich der THC dann wieder besser ins Szene setzen. Die von Benjamin Kemper in der 35.Minute vergebene Großchance hätte jedoch den Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Möglichkeiten in Führung zu geben hatten nicht die Kölner zuletzt dank weiterer Strafecken, die entweder vergeben oder aber eine sichere Beute des gut aufgelegten THC-Keepers Jakob Meinhardt wurden.

In der 53. Minute war dann aber auch der Torhüter machtlos, als die Linksrheinischen ihre 6. kurze Ecke zur verdienten 1:0-Führung nutzen konnten. Lobenswert, dass sich die Gladbacher nicht kampflos in ihr Schicksal ergeben wollten. Um den Preis in der eigenen Defensive anfälliger zu werden, stemmten sie sich gegen die vierte Niederlage in Folge. So liefen sie in einen Konter als wieder einmal ein Schlenzball von einem SWK-ler wunderschön in der Luft angenommen und zum 2:0 verwandelt werden konnte. Mit der zweiten Strafecke des THC konnte dann der kämpferisch starke Tim Engels kurz vor dem Abpfiff immerhin noch den Anschlusstreffer zum 2:1 markieren.

„Ein Unentschieden wäre letztlich für uns sehr glücklich gewesen“, bilanzierte Coach Elmar Sairally unmittelbar nach Spielende. „Das Eckenverhältnis von 8:2 spricht eine eindeutige Sprache, zumal wir mit Jakob Meinhardt unseren Besten heute im Kasten stehen hatten, der immerhin 5 kurze Ecken abwehren konnte.“ Die Runde der ersten Vier, die um den Aufstieg in die Regionalliga spielt, war schon vor dieser Wochenendbegegnung Utopie. Das Spiel gegen den Tabellenletzten Düsseldorfer SC am kommenden Sonntag sollte mit mehr Präzision im Passspiel und mehr Glück beim Abschluss dann doch hoffentlich für einen erfreulichen Saisonabschluss sorgen können.

Kader: Jakob Meinhardt – Remo Jung / Malte Wasserburger / Tobias Scheibe / Daniel Franken / Linus Tenckhoff  – Tim Engels (1) / Emil Beck / Lasse Hollweg / Lennart Hollweg / Felix Jarosch – Jan-Eric Scherbarth / Matthias Dhein / Jan Kühne / Ben Engels / Benjamin Kemper

(Georg Dhein)

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