THC will gegen den Rheydter SV nachlegen

Nach zwei Siegen und ebenso vielen Niederlagen möchte der THC RW Bergisch Gladbach als Liganeuling den positiven Gesamtverlauf der aktuellen Regionalligasaison fortsetzen und im abschließenden fünften Spiel des Jahres drei weitere Punkte einfahren. Die Chancen dazu stehen gut: Überragend die Vorstellung der Rot-Weißen am Wochenende mit dem 8:2-Kantersieg über die ETG Wuppertal, der die Mannschaft auf Platz drei der Tabelle katapultierte. Und der Gegner am nächsten Sonntag (18:00 h / Stadionhalle Paffrather Straße) ist der Rheydter SV, der sich momentan auf Rang sechs wiederfindet und somit die rote Laterne des Schlusslichts innehat.

Der RSV hatte einen äußerst schwierigen Saisonauftakt mit drei teilweise deftigen Niederlagen in Folge. Der Mönchengladbacher Vorortclub musste nach dem gescheiterten Versuch mit dem Gladbacher HTC zu fusionieren sich erst einmal neu sortieren, weil wohl lange unklar war, wie viele Spieler dem Verein wegen der unsicheren Lage den Rücken kehren würden. Dass dies zwischenzeitlich gelungen sein dürfte, zeigt die Überraschung des vierten Spieltags, als das Team aus der holländischen Grenzregion den Bundesligaabsteiger Bonner THV sensationell mit 6:5 nach Hause schickte. Mit Kai Schmitz verfügt der RSV zudem über einen Spieler, der mit sieben Treffern in der Torjägertabelle noch vor sämtlichen THC-Schützen liegt. „Das letzte Spiel der Rheydter sollte uns eine Warnung sein den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen“, so Christoph Dolch, im THC-Team u.a. zuständig für die konditionelle Verfassung der Spieler. „Nach unserem cleveren Auftritt gegen Wuppertal muss es aber unser Ziel sein, genau dort weiter zu machen und das Jahr siegreich zu beenden.“

Personelle Sorgen dürften die Verantwortlichen für die 1.Herrenmannschaft aber nicht haben, auch wenn sie diesmal auf Leon Hox verzichten müssen. Für die Torhüterposition haben sie sogar die Qual der Wahl zwischen Hendrik Richter und Patrick Winkler, die bislang bei ihren Auftritten zu überzeugen wussten.

Georg Dhein

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