THC reist gelassen zum vorentscheidenden Duell um den Aufstieg nach Wuppertal

Nach einwöchiger Karnevalspause startet die Hockey-Regionalliga am Wochenende in ihre entscheidende Phase. Während RW Köln 2 als Meister bereits jetzt feststeht, kämpfen drei Vereine um Platz 2, der zum Aufstieg in die 2.Bundesliga berechtigt. Die Domstädter sind hiervon ausgeschlossen, weil sie mit ihrer Erstvertretung bereits in der höchsten Spielklasse vertreten sind, wo sie am letzten Wochenende auch die deutsche Vizemeisterschaft erringen konnten. Auf den Rängen zwei bis vier stehen aktuell der Bonner HTC, der THC RW Bergisch Gladbach und die ETG Wuppertal. Sollten die Bonner am Sonntag gegen die verlustpunktfreien Kölner wie erwartet verlieren, dann kann einer der beiden bergischen Vereine mit zwei Siegen am Ende die Vizemeisterschaft und damit den Aufstieg für sich klarmachen.
Allerdings dürfte an diesem Wochenende bereits eine Vorentscheidung fallen, denn die Wuppertaler erwarten die Gladbacher zum direkten Duell in ihrer selbsternannten Festung Hesselnberg. Während bei Rot-Weiß niemand das Thema 2.Bundesliga in den Mund nimmt, zählt man an der Wupper die Tage herunter und fiebert dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte entgegen. „Der THC hat bislang eine phänomenale Saison gespielt. Man sollte sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass wir der Aufsteiger sind und vermutlich von den allermeisten Experten als Abstiegskandidat Nr. 1 gehandelt wurden. Jetzt haben wir vorzeitig die Klasse gesichert und gehen nun locker an die nächsten Aufgaben heran. Dabei nehmen dabei natürlich mit, was sich anbietet,“ bemüht sich Coach Marc Boden um eine gelassene Einschätzung. Die Gladbacher wissen um ihre Stärke, haben sie doch der ETG im Hinspiel mit dem 8:2 deutlich die Grenzen aufgezeigt. Die Wuppertaler agieren aus einer soliden Abwehr heraus, hatten in den bisherigen Spielen jedoch in der Offensive nicht die Durchschlagkraft von Bonn und Bergisch Gladbach. Folglich reist der THC mit gesundem Selbstbewusstsein zum Auswärtsspiel. Die knappe 1:3-Niederlage der ETG am letzten Spieltag bei RWK 2 dürfte das Gladbacher Herrenteam dabei nicht um den Schlaf bringen, mussten die Kölner in dieser Partie doch auf ihre Goalgetter Robert Küpper und den Abwehrstrategen Timo Wess verzichten. „Nichtsdestotrotz ist Wuppertal ein sehr schwerer Gegner, der zudem im Aufstiegskampf mit zwei Heimspielen auch noch das leichteste Restprogramm hat“, blickt Trainer Boden realistisch nach vorn. Die Chancen der Rot-Weißen sich am Sonntag um 13:00 h in der ETG-Sporthalle (Hesselnberg 81) gut aus der Affäre ziehen zu können, steigen mit Sicherheit, je mehr THC-Fans dem Aufruf von Kapitän Felix Jarosch Folge leisten und die Mannschaft vor Ort unterstützen.

Georg Dhein

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