Direkter Wiederaufstieg als alternativlose Zielsetzung

Nach dem unglücklichen und vor allem unnötigen Abstieg der 1.Herrenmannschaft des THC RW Bergisch Gladbach in die 1. Verbandsliga kann es nach Ansicht von Coach Thomas Dissmann für sein Team nur ein Ziel geben: „Der direkte Wiederaufstieg ist alternativlos. Vom Potential her gehören wir definitiv nicht in diese Liga. Das haben wir im Meisterschaftsfinale bewiesen, als wir trotz des Fehlens von mehreren Leistungsträgern aus den letzten vier Spielen sieben Punkte geholt haben und dann nur aufgrund des Grund des schlechteren Torverhältnisses die Oberliga nicht halten konnten.“

Seit Wochen ist die Mannschaft jetzt wieder im Training und zieht auch nach Meinung des Co-Trainers Christoph Dolch gut mit. Vorbereitungsspiele gegen die eine Klasse höher angesiedelten Teams von der ETG Wuppertal und dem Marienburger SC endeten Unentschieden bzw. wurden gewonnen. Ein letzter Formcheck dürfte das für Donnerstag angesetzte Testspiel gegen den Dünnwalder TV liefern. Der Kader ist gegenüber der letzten Saison nahezu unverändert. Mit einem Comeback von Felix Jarosch wird derzeit aufgrund seines Bandscheibenvorfalls nicht gerechnet. Die THC-Fans haben die Hoffnung auf seine Rückkehr zur Hallensaison aber noch nicht aufgegeben. Auch Keeper Hendrik Richter ist wegen Kniebeschwerden noch nicht wieder ins Training eingestiegen und wird vorerst durch Yannick Johanns im Tor ersetzt werden. Die Jugendspieler Ben Engels und Luca Hosbach sollen weiter kontinuierlich aufgebaut und an die erste Mannschaft herangeführt werden.

Thomas Dissmann sieht in dem Rheydter SV den größten Konkurrenten im Kampf um den einzigen Aufstiegsplatz in die angestrebte Oberliga, warnt jedoch auch vor dem ersten Gegner im Auswärtsspiel am kommenden Sonntag um 11:00 h in Krefeld: „Der CHTC hatte schon immer eine sehr gute Nachwuchsarbeit. Bei den letzten Deutschen Meisterschaften hat die MJA der Niederrheiner immerhin den 4.Platz belegt. Es ist davon auszugehen, dass diese Jugendspieler erste Einsatzzeiten im Erwachsenenhockey bekommen werden. Da zudem die 1.Bundesliga erst in zwei Wochen beginnt, ist nicht auszuschließen, dass sich da der eine oder andere Akteur Spielpraxis zu holen gedenkt.“ Trotz aller Unwägbarkeiten hat der THC bereits jetzt mit dem 02.Juli 2017 das abschließende 14.Meisterschaftsspiel fest im Blick. Bei der letzten Verbandsligazugehörigkeit der Gladbacher in der Saison 2013/14 standen am Ende bei 13 Siegen und 1 Unentschieden 102 zu 13 Tore zu Buche. Diese Trefferzahl hat innerhalb des Westdeutschen Hockeyverbands noch immer Bestand, aber bekanntlich ist kein Rekord für die Ewigkeit.

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.