Argentinische Rückhand brachte die Wende

Bei sonnigem Spätsommerwetter empfing der THC Rot-Weiß Bergisch Gladbach am Sonntag die zweite Mannschaft von Rot-Weiß Köln. Der THC musste verletzungsbedingt auf Tobias Scheibe und Remo Jung, sowie urlaubsbedingt auf Benjamin Kemper verzichten. Dafür rutschte mit Marc Kühne bereits der fünfte Debütant aus der eigenen Jugend in dieser Saison in den Kader. Wie schon im ersten Heimspiel der Saison kamen die Gladbacher nicht richtig ins Spiel und ließen eine frühe kurze Ecke zu. Diese verwandelten die Kölner, welche mit einer sehr jungen, aber technisch starken Mannschaft antraten. Darauf folgte das 0:2 in der 4. Minute und das 0:3 in der 6. Minute. Nur wenige Minuten später gelang Jan Eric Scherbarth der Anschlusstreffer per Argentinischer Rückhand. Im zweiten Viertel standen die THC´ler defensiv deutlich besser als zuvor, mussten aber dennoch in der 20. Minute das 1:4 hinnehmen. Nach der Halbzeitpause ließ die Kölner Reserve nach und bot Raum für gute Torchancen, welche der THC jedoch nicht nutzen konnte. Auf das torlose dritte Viertel folgte dann eine Aufholjagd, mit der in der Halbzeit keiner gerechnet hätte. In der 50. Minute traf Lennart Hollweg per Stecher nach einer kurzen Ecke zum 2:4. Drei Minuten später brachte Lennart Hollweg den Ball erneut aus kurzer Distanz im Netz unter und sorgte somit für eine packende Schlussphase, in der die Gladbacher alles nach vorne warfen. Die beiden kurzen Ecken wenige Sekunden vor Schluss konnten sie nicht verwandeln und so blieb es beim 3:4 Endstand. „Abgesehen von dem ersten Viertel war es ein gutes, kämpferisch abgestimmtes Spiel des Teams“, so Trainer Elmar Sairally. „Das Manko im Vergleich zum Gegner aus Köln ist die höhere Fehlerquote im Passspiel.“ Trotz der vermeintlichen Unzufriedenheit in der Halbzeit empfand Sairally es im Nachhinein als gutes Spiel und vor allem die Leistung im dritten und vierten Viertel stimmte ihn zuversichtlich für die kommenden Wochen.

Florian Mautsch – Daniel Franken, Jan Kühne, Linus Tenckhoff, Johannes Stümer – Tim Engels, Malte Wasserburger, Emil Beck, Nicolas Külschbach, Lennart Hollweg, Lasse Hollweg, Ben Engels – Jan Eric Scherbarth, Matthias Dhein, Marc Kühne

Lasse Hollweg

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