THC vor einem sehr schwierigen Doppelspielwochenende gegen BW Köln und DSD Düsseldorf

Nach der 1:4-Auswärtsniederlage am letzten Wochenende in Oberhausen stehen die Hockeyherren des THC RW Bergisch Gladbach nun vor zwei sehr schweren Auswärtsspielen. Nach dem 7.Spieltag bietet die Tabelle der 2.Bundesliga Gruppe West ein kurioses Bild: während Klassenprimus BW Köln unangefochten mit 7 Punkten Vorsprung die Tabelle anführt, liegen die Mannschaften dahinter dicht beieinander. So machte sich sogar der auf Rang zwei platzierte Gladbacher HTC zeitweise Sorgen noch in den Abstiegsstrudel zu geraten. Der Trainer der Mönchengladbacher Marcus Reifenberg beschrieb die Tabellensituation unterhalb des normalerweise nicht mehr einholbaren Spitzenreiters als ‚unfassbar eng‘, schließlich liegen zwischen dem GHTC und dem Letzten nur wenige Zähler. Als Verlierer der letzten Runde muss dabei leider der THC aus Bergisch Gladbach bezeichnet werden. Da alle anderen Vereine aus der unteren Tabellenhälfte zuletzt punkten konnten, steht man nun zusammen mit DSD Düsseldorf ganz unten.
Besonders schwer erscheint dabei die Aufgabe am Samstag (16:00 h / Guts-Muths-Weg 1) bei BW Köln. Nach sechs Siegen und einem Unentschieden kann bei den Lindenthalern der Sekt für die Aufstiegsfeier in die 1.Bundesliga langsam schon kalt gestellt werden. Entsprechend ist die Mannschaft um Kapitän Jan-Marco Montag auch der haushohe Favorit für diese Begegnung. Andererseits haben die Rot-Weißen aus Bergisch Gladbacher gegen diesen Gegner noch nie enttäuscht. Dass auch die Blau-Weißen nicht unverwundbar sind, hat Anfang des Jahres der Oberhausener THC bewiesen, als man in Köln bis kurz vor dem Abpfiff noch mit 3:2 führte, bevor die Domstädter schließlich doch noch den Ausgleich erzielen konnten.
Für den THC wird es wichtig sein diese Begegnung verletzungsfrei zu überstehen, denn nur 25 Stunden später steht am Sonntag (17:00 h / Rückertstraße 6) die noch wichtigere Partie gegen den Tabellenletzten DSD Düsseldorf auf dem Spielplan. Die Landeshauptstädter sind punktgleich mit Bergisch Gladbach, haben aber das eindeutig schlechtere Torverhältnis. Im Hinspiel konnten die Rot-Weißen zwar mit 3:2 die Oberhand bewahren, aber die Gegenwehr der DSD war groß. Wozu der Aufsteiger fähig ist, hat er in dieser Saison bereits mit den zwei Auswärtssiegen bei SW Köln und dem Gladbacher HTC eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Trotz der zweiten Niederlage in Folge in diesem Jahr sieht der THC-Coach Thomas Dissmann sein Team auf einem guten Weg. „Vor allem die Einstellung hat mit letztes Wochenende in Oberhausen imponiert. Wenn wir daran anknüpfen und auch aus den Standartsituation mehr Kapital schlagen können, dann werden wir auch bei den beiden Gegner am Wochenende bestehen und sollten nicht mit leeren Händen nach Hause kommen.“

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